Sibylle Meister zeigt Figuren im Übergang: treibend im Wasser, ausgebreitet im Raum. Die Körper sind reduziert, blau dominiert als Raum des Atems und der Bewegung, Akzente markieren Präsenz. Mensch und Umgebung gehen ineinander über – ruhig, offen, fragil. In reduzierter Formensprache und fein abgestuften Farbfeldern entstehen Motive zwischen Figur und Landschaft, Bewegung und Ruhe. Spuren des Malprozesses bleiben sichtbar, Schichtungen, Überlagerungen und offene Flächen verleihen den Arbeiten ihre besondere Spannung.